Fragen & Antworten

Rede und Antwort für mehr Klarheit

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen. Beim Klicken auf eine Frage wird die zugehörige Antwort eingeblendet. Sollte Sie etwas beschäftigen, das wir hier nicht beantwortet haben, dann kontaktieren Sie uns bitte persönlich, wir helfen Ihnen sehr gerne weiter.

Muss mein Kind kieferorthopädisch behandelt werden?

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Diese Frage lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Ob Ihr Kind eine kieferorthopädische Behandlung benötigt oder nicht, muss ganz individuell geprüft werden und lässt sich in einem Beratungsgespräch feststellen. 

Wer trägt die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung?

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Die Kosten der Behandlung richten sich nach dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang der individuellen Gebiss- und Kieferanomalie, welche häufig in Zusammenhang mit dem Alter des Patienten und der Dauer der Behandlung stehen. Für Patienten unter 18 Jahren tragen die (gesetzlichen) Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten der kieferorthopädischen Behandlung – siehe auch: Kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG).


Je nach Art und Umfang Ihrer Krankenversicherung (Zusatzversicherung/ Private Krankenversicherung) sowie abhängig von den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen, werden Ihnen gegebenenfalls ein Teil oder auch die gesamten Behandlungskosten erstattet. Vor Aufnahme der Therapie haben Sie ausreichend Zeit, dieses zu prüfen.

Eventuell für Sie persönlich anfallende Kosten werden Ihnen vor Therapiebeginn aufgezeigt und erst nach Leistungserbringung in Rechnung gestellt. 

Gibt es die Möglichkeit der Ratenzahlung?

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Auf Wunsch bieten wir Ihnen gerne den quartalsweisen Lastschrifteinzug nach Rechnungsstellung an oder stellen Ihnen auch in einem persönlichen Gespräch die Möglichkeit von Ratenzahlungen ohne finanzielles Eigeninteresse zur Verfügung.

In welchem Alter beginnt man mit der kieferorthopädischen Regelbehandlung?

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Die Kinder sind zu Beginn der Therapie meist zwischen 9 und 13 Jahre alt. Es gibt jedoch Ausnahmen, z.B. ungünstiges Wachstum, die eine sogenannte Frühbehandlung erforderlich machen. Des Weiteren ist der Beginnzeitpunkt abhängig vom Status des Zahnwechsels und vom Ausmaß der Zahn-/Kieferfehlstellung.

Was ist eine kieferorthopädische Haupt- oder Regelbehandlung?

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Die kieferorthopädische Haupt- oder Regelbehandlung bezeichnet die reguläre Therapiephase bei Patienten nach weitestgehend abgeschlossenem Zahnwechsel und beläuft sich auf eine Dauer von ca. 2-4 Jahren, in welchen sowohl aktiv kieferorthopädisch behandelt als auch das stabilisierte Behandlungsergebnis kontrolliert und überwacht wird. 

Wann braucht mein Kind eine Frühbehandlung?

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Ob und zu welchem Zeitpunkt Ihr Kind eine kieferorthopädische Frühbehandlung benötigt, welche sich auf 1,5 bis 2 Jahre beschränkt, wird in einem Kennenlern- und Beratungsgespräch festgestellt. Es gibt ganz bestimmte Befunde, die frühzeitig therapiert werden sollten, dazu zählen u.a. ungünstiges Wachstum, der frontale oder seitliche Kreuzbiss, der offene Biss, oder ein ausgeprägter Platzmangel im Kiefer, wenn zum Beispiel Milchzähne frühzeitig verloren gegangen sind.

Nehmen die Zahn- und Kieferfehlstellungen im Vergleich zu früheren Zeiten zu?

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In der Tat verändert sich unser Kauorgan unter zivilisatorischem Einfluss, besonders unter der veränderten Ernährung. Untersuchungen von Schädeln unserer Vorfahren zeigen, dass sie weniger Anomalien hatten als bei uns heute in Erscheinung treten.

Wie kann ich präventiv vorsorgen?

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Durch gesunde Ernährung, Vermeidung von Karies und vorzeitigem Verlust von Milchzähnen, da dieser oft kieferorthopädischen Behandlungsbedarf zur Folge hat.

Braucht mein Kind nach einer Frühbehandlung eine Hauptbehandlung zu einem späteren Zeitpunkt?

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Zur Prüfung weiterer Behandlungsnotwendigkeit erfolgen nach Abschluss der kieferorthopädischen Frühbehandlung regelmäßige Kontrolltermine, um dann festzustellen, ob und inwieweit eine Hauptbehandlung nötig und sinnvoll ist. Oft ist es so, dass sich durch eine vorab stattgefundene Frühbehandlung die Dauer und der Umfang der Hauptbehandlung reduzieren lässt. 

Bis zu welchem Alter können kieferorthopädische Behandlungen durchgeführt werden?

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Grundsätzlich ist eine kieferorthopädische Behandlung in jedem Alter möglich. Es gibt allerdings Befunde, die im Kindes- und Jugendalter aufgrund von vorhandenem Wachstum und erhöhter Zellumbaurate effektiver und schneller behandelt werden können als bei Erwachsenen. Der Therapieansatz und die Behandlungsmittel können sich bei der Erwachsenenbehandlung unterscheiden und werden bei jedem Patienten individuell geplant. 

Mein Kind hat Angst zum Kieferorthopäden zu gehen - was kann ich dagegen tun?

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Manche Kinder sind vor dem Erstberatungstermin etwas aufgeregt. Dies legt sich in unserem Gespräch sehr schnell. Im Rahmen des ersten Termins schauen wir uns primär die Zähne an und sprechen miteinander. Wenn Sie das erste Mal bei uns gewesen sind, werden Sie und Ihr Kind feststellen, dass niemand Angst haben muss. Also kein Grund zur Sorge! 

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Frühbehandlung?

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Die kieferorthopädische Frühbehandlung beläuft sich auf eine Dauer von 1,5 bis 2 Jahre und findet im jüngeren Alter statt als die Hauptbehandlung. 

Ist die Behandlung schmerzhaft?

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Das Schmerzempfinden ist von Patient zu Patient verschieden. Manch einer spürt nach dem Einsetzen einer festen Spange oder einer anderen kieferorthopädischen Apparatur gar nichts, wobei andere wenige Stunde danach ein unangenehmes und natürlich ungewohntes Gefühl wahrnehmen. Beide Fälle sind normal. Das natürliche Druckgefühl lässt nach 3-5 Tagen nach und kann nach dem Wechsel des Bogens in geringerem Maße erneut auftreten, verschwindet dann aber wieder. 

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Hauptbehandlung?

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Die reguläre kieferorthopädische Hauptbehandlung beläuft sich auf ca. 2-4 Jahre. Je nach Aufgabenstellung und Umfang kann die Dauer variieren. 

Kann ich zwischen einer herausnehmbaren und einer festsitzenden Behandlungsapparatur wählen?

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Oft werden im Verlauf beide Behandlungsmittel kombiniert. Es kommt ganz auf den individuellen Befund an, welche Geräte zum Einsatz kommen, um ein langzeitstabiles Ergebnis zu erzielen. Nach der Therapieplanung können wir Ihnen ganz genau sagen, aus welchen Gründen wir die eine oder andere Methode vorschlagen, ob und welche Behandlungsalternativen es gibt.

Werden Zähne durch die festsitzende Klammer beschädigt?

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Der Zahnschmelz ist sehr widerstandsfähig. Vor dem Einsetzen der festen Zahnspange wird dieser vorbehandelt und die Zähne werden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Natürlich ist die optimale Mundhygiene während der kieferorthopädischen Therapie von besonderer Wichtigkeit, damit die Zähne gesund bleiben. Wir erklären, wie man während der Therapie richtig putzt und helfen tatkräftig!

Welche Risiken birgt eine kieferorthopädische Behandlung?

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Wie bei allen medizinischen Maßnahmen kann es Risiken geben. Vor Beginn der kieferorthopädischen Behandlung klären wir Sie und Ihr Kind ausführlich über mögliche Nebenwirkungen auf, wie diese reduziert und verhindert werden können.

Müssen Zähne im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung gezogen werden?

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Wir sind immer bemüht, Behandlungsformen zu finden, um das Ziehen von Zähnen zu verhindern. Bei massiven Platzproblemen in einem oder beiden Kiefern kann es allerdings sinnvoll sein, Zähne zu entfernen, damit die zuletzt durchbrechenden Zähne überhaupt eingeordnet werden können und ein langfristig stabiles Behandlungsergebnis erzielt werden kann. 

Welche Behandlungsmöglichkeiten haben Nickelallergiker?

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Nickelallergien spielen im Mundraum eine untergeordnete Rolle. Es gibt jedoch natürlich auch nickelfreie Materialien. Wir werden Sie bei der Anamnese auch nach weiteren Allergien oder Vorerkrankungen fragen und erläutern, welchen Stellenwert diese im Rahmen der kieferorthopädischen Therapie einnehmen. 

Muss mein Kind mit dem Trompeten- /Posaunen- /Querflötenunterricht aufhören, wenn es kieferorthopädisch behandelt wird?

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Nein. Blasmusik und kieferorthopädische Behandlung schließen sich gegenseitig nicht aus. 

Muss man während der kieferorthopädischen Behandlung weiterhin den Hauszahnarzt besuchen?

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Ja. Die Besuche beim Hauszahnarzt sollten auf jeden Fall auch während der kieferorthopädischen Behandlung erfolgen. Auch wir als Kieferorthopäden stehen regelmäßig im Austausch mit den behandelnden Zahnärzten.

Kontakt

T: 0521 175457
F: 0521 61401
info@kfo-wellehaus.de


Adresse

Dr. J. Röhling & Dr. J. Rako
Kieferorthopädische Fachpraxis
Welle 15 - 33602 Bielefeld


Öffnungszeiten

Montag - Freitag*

8:00 Uhr - 12:00 Uhr / 13:15 Uhr - 17:15 Uhr

*An 2 Freitagen im Monat ist die Praxis geschlossen - wir bitten um vorherige telefonische Absprache.